Sex mit einem Schwellkörperimplantat

Ein Schwellkörperimplantat, auch Penisprothese oder Penisimplantat bezeichnet, ist ein Implantat, das anstelle der Schwellkörper in den männlichen Penis eingepflanzt wird. Solch eine Operation wird nur dann ausgeführt, wenn der betroffene Mann weder durch medikamentöse Gaben noch durch Hilfsmittel wie zum Beispiel eine Penispumpe die Möglichkeit hat sexuellen Verkehr zu haben.

Schwellkörperimplantat wie wird es eingesetzt?

Das Einsetzen eines Schwellkörperimplantats ist eine aufwändige Operation. Beginned bei den Vorbereitungen der Desinfektion die weit über den Aufwand eines normalen Eingriffs hinausgeht. Dies hat den einfachen Grund, weil das Schwellkörperimplantat über die ganze Länge des Penis eingebracht wird. Durch die Desinfektion soll gesichert werden, dass nicht irgendwelche Erreger überleben oder eindringen können.

Durch einen einzigen langgezogenen Einschnitt unterhalb des Gliedes wird der Flüssigkeitsbehälter eingesetzt. Bei manchen Kliniken wird auch ein Einschnitt in der Leiste gemacht, um diesen Behälter zu platzieren. Durch den Schnitt unterhalb wird die Gefahr stark reduziert, das sensible Bereiche am Körper in Mitleidenschaft gezogen werden. Das Einsetzen der Schwellkörperimplantate geschieht nach festen Regeln.

Das Implantat wird mit speziellen Instrumenten, die ausschließlich für diese Operation entwickelt wurden eingesetzt. Eine gründliche Vorbereitung ist sehr wichtig, damit das Implantat ein Leben lang funktioniert. Dazu werden die Höhlen in der das Implantat eingeschoben wird in einem kurzen Zeitfenster präzise vorbereitet und präpariert.

Verwandter Artikel: Viagra Generika kaufen – das innovative Medikament um Erektionsprobleme zu lösen.

Beim Einsetzen des Schwellkörperimplantats muss sehr zügig gearbeitet werden, Durch das spezielle Instrumentarium wird einer Beschädigung des Implantates vorgebeugt. Beim Lösungsverfahren wird darauf geachtet das Pumpe und Schläuche perfekt an die richtige Position angebracht werden.

So wird darauf geachtet, dass die Pumpe weit genug von den Hoden entfernt ist, um darauf keinen Druck zu erzeugen, aber auch damit sie von außen nicht sichtbar ist. Ebenso müssen die Schläuche so verlegt werden, dass sie äußerlich nicht zu erkennen sind und gleichwohl den Hoden genug Spielraum lassen. Das anschließende vernähen, sollte mit großer Sorgfalt vorgenommen werden, damit keine hässlichen Narben zu sehen sind.

Wie funktioniert ein aufpumpbares Schwellkörperimplantat?

Ein hydraulisches oder aufpumpbares Schwellkörperimplantat besteht immer aus verschiedenen Teilen. Dazu zählen die Zylinder, die man in den Schwellkörper eingesetzt hat, eine Pumpe, die so in den Hodensack eingesetzt wurde das sie nicht auf die Hoden drückt, sowie ein Behälter mit Flüssigkeit der im Bereich der Leiste angebracht ist. Dazu kommen die Schläuche die alle Teile miteinander zu einem Gesamtwerk verbinden.

Will man nun Geschlechtsverkehr haben betätigt man die Pumpe im Hoden, durch mehrmaliges Drücken mit Daumen und Zeigefinger auf den Pumpkörper, befördert man Flüssigkeit in die Zylinder die im Schwellkörper liegen. Dadurch nehmen diese elastischen Zylinder an Länge und Umfang zu und eine Erektion entsteht. Nach dem Geschlechtsakt kann durch ein Ventil die Hydraulikflüssigkeit wieder zurück in den Behälter fließen.

Solche hydraulischen Schwellkörperimplantate lassen für einen Außenstehenden die Erektion und den Penis vollkommen natürlich aussehen. Der Eingriff wurde unterhalb des Hodensackes gemacht und ist daher nicht sichtbar, man kann sich also auch ungezwungen nackt irgendwo zeigen, ohne auf diesen Eingriff angesprochen zu werden.

Gibt es Risiken bei einem Schwellkörperimplantat?

Wie bei jeder Operation, gibt es auch bei der Operation in der das Schwellkörperimplantat eingesetzt wird ein gewisses Risiko. Zum einen kann es natürlich immer wieder zu Entzündungen an den Operationsbereichen kommen. Sollte dies der Fall sein wird jedoch durch eine Antibiotikatherapie die Gefahr sehr schnell eingedämmt und beseitigt.

Bei einem von zehn Fällen kommt es allerdings vor, dass sich mechanische Probleme an den Implantat bemerkbar machen. Im schlechtesten Falle wird dadurch eine erneute Operation notwendig, um den Fehler zu beseitigen. Deshalb sollten Sie sich nur in speziellen Fachkliniken, die diesen Eingriff regelmäßig durchführen, ein Schwellkörperimplantat einsetzen lassen.

Informieren Sie sich deshalb genau bei der Klinik ihrer Wahl wie lange diese Klinik bereits diese Eingriffe durchführt und wie viele Eingriffe pro Jahr in dieser Klinik vorgenommen werden. Achten Sie darauf, dass die Klinik mindestens 20-30 Eingriffe pro Jahr mit genau ihrer gewünschten Operationsmethode durchführt. Diese Anzahl an Eingriffen gibt Ihnen die Sicherheit, dass die Ärzte bei dem Eingriff Routineerfahrungen haben.

Ebenso wird Ihnen eine Klinik mit einer hohen Anzahl an Eingriffen auch beratend zur Seite stehen. Denn wenn ihre erektile Dysfunktion nicht durch andere Behandlungsmethoden behoben werden kann, übernehmen fast alle Krankenkassen in Deutschland die Kosten für den Eingriff um Ihnen das Schwellkörperimplantat einzusetzen.

Erfahrungen mit einem Schwellkörperimplantat

Der Einsatz eines Schwellkörperimplantats erfolgt meistens dann, wenn andere Methoden zur Behebung der erektilen Dysfunktionen nicht mehr greifen. Dies kann zum Beispiel nach einer Prostataoperation der Fall sein, wenn Nervenenden zerstört wurden und deshalb keine Erektion mehr zustande kommt. In solch einem Fall helfen auch keine Medikamente wie zum Beispiel Cialis oder Viagra weiter, da diese ebenfalls nur durch Stimulation der Nervenenden funktionieren können.

Nach der OP ist es normal, dass man erst einmal starke Schmerzmittel einnehmen muss, denn die Operation ist ein großer Eingriff und viel Gewebe muss entfernt werden, um die Schwellkörper einzusetzen. Nach der Operation muss man sechs Wochen ohne Sex auskommen, um dann die ersten Versuche zu starten.

Die Prothesen die eingesetzt werden können gibt es in verschiedenen Längen. Zwischen 13 und 16 cm ist die Variationsbreite, die in die Schwellkörper eingesetzt werden. Der Urologe entscheidet, welche Länge eingesetzt wird, damit das restliche Gewebe nicht beschädigt wird. Mann bekommt durch eine solche Operation keinen längeren Penis.

Das einzige was sich für die Anwender ändert ist, dass sie vor dem Sex ein paar Mal die Pumpe im Hodensack betätigen müssen. Die meisten Männer bewerten den Sex als so gut wie davor. Damit ist das Ziel erreicht, dass sich alle von solch einer Operation erhoffen.