Hilfe bei vorzeitiger Ejakulation

Was heißt es denn nun, einen vorzeitigen Samenerguss zu haben, und wie früh ist vorzeitig? Bei Männern gibt es große Unterschiede, nach welcher Zeitspanne sie einen Orgasmus und damit ein Samenerguss haben. Bei Studien hat man herausgefunden, dass ein Mann in etwa, nach 240-300 Sekunden einen Entladung hat.

Ejaculatio Praecox wie viele Männer leiden darunter?

Ein vorzeitiger Samenerguss ist für Männer in jedem Alter peinlich. Der Beginn dieses Problems, entwickelt sich bei fast allen männlichen Personen mit den ersten sexuellen Begegnungen. Dies verändert sich auch nicht mit fortgeschrittener Altersklasse, auch ist es dabei unerheblich mit welchem Sexpartner oder in welcher Situation man ist.

Es kommt bei vielen Männern immer wieder einmal vor, dass sie einen Samenerguss vorzeitig haben. Wenn dies ab und an vorkommt ist das hinnehmbar, denn oft gibt es einen unfassbaren lustvollen Moment beim Liebesspiel der so animiert, dass man sich nicht mehr zurückhalten kann. Problematisch wird es erst dann, wenn dies bei jeder sexuellen Betätigung vorkommt.

Urologen äußern sich von einem vorzeitigen Erguss dann, wenn der Mann in weniger als 60 Sekunden beim Geschlechtsakt zu seinem Orgasmus kommt. Oder wenn es den Mann nicht möglich ist, den vorzeitigen Samenerguss zu verzögern. Erst wenn eine der beiden benannten Bedingungen erfüllt werden, liegt eine krankhafte Beeinträchtigung vor.

Zugehöriger Artikel: Cialis Original online rezeptfrei kaufen – Das Medikament zur Behebung von Erektionsproblemen.

Bei einer Internetumfrage aus dem Jahre 2016, gaben etwa 20 % der Befragten an, dass sie unter einer vorzeitigen Ejakulation leiden. Diese Zahlen können Urologen nicht bestätigen, diese gehen von einer Zahl von unter 10% aus. Genauere Zahlen darüber sind nicht bekannt, da sich viele Männer ungern über dieses Themen äußern.

Vorzeitige Ejakulation - Ursachen?

Urologen und Forscher sind sich über die Ursachen einer vorzeitigen Ejakulation uneinig. Was jedoch als gesichert gilt ist, dass Entzündungen in der Region der Prostata oder der Harnröhre dazu führen können. Da eine Ejakulation ein Zusammenspiel von vielen Reaktionen im Körper ist, ist es auch so schwer, genau festzustellen, wo in diesem Prozess Fehlfunktionen auftreten.

Durch die Beteiligung des hochsensiblen Nervensystems, dass die Reize vom Penis über das Gehirn und Rückenmark leitet, nehmen manche Neurologen auch an, dass in dem Bereich der Nerven Fehlfunktionen vorliegen. Eine Bestätigung dafür zu erbringen ist bisher keinem gelungen.

Was man seit kurzer Zeit, aber fast gänzlich ausschließen kann, ist die psychische Komponente. So wurde lange Zeit behauptet, dass Männer durch negative Erfahrungen beim Sex zu einem zu schnellen Orgasmus kommen. Auch wurde vermutet, dass Männer die ein zu frühes Sexualleben hatten, von diesem Problemen befallen werden.

Was man als gesichert sagen kann ist, das Männer die nur sporadisch Sex haben auch sehr schnell zum Höhepunkt kommen. Dies ist allerdings nicht weiter verwunderlich, da jedermann die Erfahrung gemacht hat, bei regelmäßigem Sex auch länger zu können. Dies hat damit zu tun dass die Nervenenden am Penis mehr und regelmäßiger gereizt werden und deswegen unempfindlicher sind.

Einen interessanten Ansatz haben Neurobiologen entdeckt. Sie gehen davon aus, dass die Hirnbotenstoffe die Sensibilität der Nervenenden beeinflussen und deshalb Männer ein vorzeitiges Abspritzen haben. Dies ist auch dahingehend schlüssig, da manche Medikamente unsere Neurotransmitter beeinflussen und dadurch eine sexuelle Funktionsstörung durchaus auftreten kann.

Ejaculatio Praecox wie wird eine Diagnose erstellt?

Bei der Diagnose ist der Arzt vor allem auf die Aussagen der Patienten angewiesen. Es werden dabei Fragen gestellt die ihr Sexualleben behandeln. Dabei ist es natürlich wichtig, dass der Patient diese Fragen wahrheitsgetreu beantwortet. Aufgrund dieser Auskünfte kann der Arzt bereits erste Rückschlüsse ziehen.

Zugehöriger Artikel: Levitra Generika rezeptfrei kaufen – das innovative Präparat, um Potenzprobleme langfristig zu lösen.

Bei diesen Fragen wird darauf eingegangen wie lange die Störung bereits anhält. So differenziert man zwischen einer sekundären Form und einer primären. Bei der primären Form ist die Störung schon immer vorhanden, bei der sekundären Form ist sie erst aufgetreten. Diese Fragestellung ist sehr wichtig, da darauf die Therapie ausgerichtet wird.

Wie kann eine vorzeitige Ejakulation behandelt werden?

Wenn der Arzt herausgefunden hat, ob es sich um eine primäre oder sekundäre Form der Störung handelt, kann man über die Therapieform sprechen. Fast alle urologischen Ärzte sprechen sich dafür aus, dass eine Sexualtherapie bei einem vorzeitigen Samenerguss angewendet werden sollte. Auch werden Therapien empfohlen, bei dem sexuelle Stimulationstechniken ausgeführt werden.

Bei diesen Stimulationstechniken geht es darum, dass der Mann gezielt vor dem Orgasmus die Stimulation abbricht, umso zu lernen die Kontrolle darüber zu erlangen, damit ein vorzeitiger Samenerguss verhindert wird. Gerade im Rahmen einer Paartherapie, bei einem Sexualtherapeuten sind solche Techniken sehr hilfreich.

Sollte dies alles nicht greifen, gibt es die Möglichkeit zu einer medikamentösen Therapie. Das Medikament mit dem Namen Dapoxetin, dass eigentlich als Antidepressiva eingesetzt wird, hat den Nebeneffekt den Samenerguss zu verzögern. Bereits in der Zulassungsstudie wurde darauf hingewiesen, dass sich die Zeit bis zum Samenerguss bei vielen Männern um das drei bis vierfache verlängert. Vielfach kann auch eine stärkere Potenzmuskulatur helfen.