Welche Rolle spielt das Alter bei Impotenz?

Es ist ein natürlicher Vorgang, dass sich bei älteren Männern Erektionsstörungen häufen. Man geht davon aus, dass rund 30 % der Männer zwischen 50 und 60 Jahren unter Erektionsstörungen leiden. Die Zahl steigert sich und bei den 70-jährigen geht man von einer Quote von über 50 % aus.

Ist die Erektionsfähigkeit schon mit 50 Jahren vorbei?

Viele Männer stellen sich die Frage: Ab welchem Alter werden Männer impotent? Eine allgemeingültige Antwort für eine ED gibt es nicht, denn zu viele Faktoren können sich positiv oder negativ auf die Potenz eines Mannes auswirken. Zwar hat das Altern ziemlich sicher Berührungspunkte auf die Fähigkeit Sex zu haben, aber es nur daran festzumachen wäre falsch. Denn oft sind unbekannte Einflüsse ein Punkt, den man nicht unterschätzen sollte.

Klinische Studien haben es bewiesen: je älter ein Mann ist, je größer wird der Prozentsatz derer, die unter Erektionsstörungen leiden. Bereits in der Gruppe von unter 30 Jahren gibt es eine erste Gruppe mit Erektionsproblemen, dort sind es aber gerade einmal 2,5 % die Probleme bei der Erektion haben. Aber wie oben schon ausgeführt, klettert der Anteil signifikant an und ist bei den 40 bis 50-jährigen bei knapp 20 %.

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Es ist natürlich auch bei Ärzten längst bekannt und darüber sollten Sie sich auch im Klaren sein, dass viele Erektionsstörungen durch andere Ursachen ausgelöst werden. Gerade bei Diabetes und Bluthochdruck kann es sein, dass die erektion nicht wie gewollt zustande kommt. Je älter ein Mann ist, desto wahrscheinlicher ist es auch, dass gerade durch eine Erkrankung des Blutkreislaufes die Impotenz verursacht wird.

Eine Tendenz, die seit einigen Jahrzehnten bereits anhält ist, dass die sexuelle Lust immer weiter zurückgeht. Es liegt nicht allein daran, dass die Anzahl der Älteren immer weiter wächst, nein auch bei den jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren ging die Lust auf Sex um bis zu zwei Drittel zurück.

Erektionsstörungen in verschiedenen Altersgruppen

Häufig hat das starke Geschlecht bereits mit Mitte 20 die ersten Erektionsstörungen, dabei kann man davon ausgehen, dass Leistungsdruck eine der Ursachen für eine Erektionsstörung sind. Aber auch Versagensängste und eine zu hohe Erwartungshaltung an sich selbst, können Anstoß dafür sein. Gerade die Erwartungshaltung bei jungen Männern, dass sie die besten beim Sex sein müssen, kann zu Impotenz führen.

Bei etwas älteren Männern zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr die eine Erektionsstörung haben ist oft ein psychischer Bestandteil der Knackpunkt. Diese Männer haben noch meist eine nächtliche Erektion, können aber dann beim Liebesspiel die Erektion nicht halten. Es ist oft so, dass zwar eine sexuelle Erregung zustande kommt, diese aber schnell wieder abgeflacht.

Diese Erektionsstörungen lassen sich gut beheben, durch Gesprächstherapie und auch unter Einbeziehung der Partnerin wird oft eine Lösung für das Problem gefunden. Natürlich darf man dabei nie eventuelle Gesundheitsprobleme aus dem Blick lassen, deshalb ist es auch wichtig sich mit einem Arzt über den Zustand zu unterhalten.

Sind Erektionsstörungen mit 50 Jahren normal?

Auch hier ist es natürlich möglich, dass die Erektionsstörung mit 50 nur rein psychische Ursachen hat. Beziehungsprobleme oder eine Überlastung im Beruf können Auslöser für eine erektile Dysfunktion oder vorzeitgen Samenerguss sein. Ebenfalls können Depressionen oder dass der Partner nicht mehr sexuell attraktiv für einen Mann ist Gründe sein für sexuelles Desinteresse.

Seien Sie ehrlich zu sich selbst und gehen Sie das Problem an, sprechen Sie mit ihrer Partnerin selbstbewusst und gleichzeitig direkt, um ihr zu zeigen, dass das Thema Ihnen wichtig ist. Denn nur durch Offenheit werden Sie die Partnerin auf ihre Seite ziehen und Verständnis, aber auch Geduld von ihr bekommen. Man sollte immer gemeinsam an den Problemen in einer Partnerschaft arbeiten.

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Der nächste und genauso wichtige Schritt ist der Besuch bei einem Arzt. Denn ab einem Alter von 50 Jahren sollte man die Möglichkeit ausschließen, dass eventuell eine Krankheit die Erektionsstörung verursacht. Fast alle Hausärzte sind in der Lage in einem Ausschlussverfahren den Grund für ihre erektile Dysfunktion festzustellen. Sollte dies nicht gelingen, wird er Sie an einen Spezialisten überweisen.

70 Jahre, und der Penis wird nicht steif

Je älter der Mann wird, umso gewisser ist es auch, dass man an altersbedingten Erkrankungen leidet. Dazu gehört zum Beispiel die Arterienverkalkung, dabei werden die Blutgefäße durch Kalkablagerungen in ihrem Durchmesser verengt. Gerade bei Männern mit 70 Jahren ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass eine Arterienverkalkung im Bereich des Beckens zu Erektionsstörungen führt.

Durch zu enge Blutgefäße, kann der Blutfluss im Schwellkörper nicht mehr zu 100 % aufrechterhalten werden und die Erektion wird gestört. Durch eine Arterienverkalkung besteht aber auch eine große Gefahr, dass man einen Herzinfarkt oder Schlaganfall bekommt. Auch Personen die im fortgeschrittenen Alter ein sehr hohes Übergewicht haben, können unter Potenzproblemen leiden. Vielfach sind Prostata-Probleme dafür verantwortlich, die aber in den meisten Fällen lösbar sind.

Durch große Fettablagerungen im Körper, kommt es zu einem niedrigen Testosteronspiegel und das Interesse an Sex sowie die Libido nehmen stark ab. Ein weiterer Faktor sind Medikamente die Ihre Potenz mindern können, dazu zählen Herzmedikamente aber auch Medikamente die gegen Depressionen verschrieben werden.